Glenn Hammond Curtiss testet Langley Aerodrom

Durch das Smithsonian Institution wurde Glenn Hammond Curtiss, ein bekannter Flugpionier und Flugzeugbauer, 1914 damit beauftragt das Aerodrome A zu testen und den Beweis zu erbringen, dass dieses Flugzeug fliegen kann. Durch umfangreiche Veränderungen am Fluggerät war es Curtiss gelungen das Aerodrome A, wenn man es nach der Rekonstruktion noch so nennen konnte, im Geradeausflug auf dem Lake Keuka nahe Hammondsport wenige Zentimeter von der Wasseroberfläche zu heben. Aber man muss festhalten; das Aerodrome A war nicht mehr das Original von 1903. Es wurde mit Hilfe aller bis dahin bekannten technischen Erkenntnisse des Flugzeugbaus umgebaut. Nach diesem erfolgreichen Versuch erhob das Smithsonian Prioritätsansprüche; natürlich völlig unberechtigt. Diese Ansprüche lösten ein Debakel aus, welches zu einem jahrzehntelangen Streit zwischen den Anhängern des Smithsonian und den Brüdern Wright eskalierte. Die von vielen Luftfahrtforschern auch als „Watergate der Luftfahrtgeschichte“ bezeichnete Unmöglichkeit konnte erst fast dreißig Jahre später berichtigt werden, als das Smithsonian 1942 seine Ansprüche zurückzog.

Glenn H. Curtiss
Nach dem Start
Am Ufer
Erfolgreicher Start